Wochenreflexion #21/ KW 51 – Zwischen Abarbeiten, Geduld und ersten erfolgen
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die erste Woche nach der krankheit
Diese Woche war keine große Geschichte. Und genau das beschreibt sie eigentlich am besten.
Es war meine erste Arbeitswoche nach der Krankheit, und ich habe gemerkt, dass einfach wenig Raum für Neues da war. Viele Dinge mussten abgearbeitet werden, damit ich rechtzeitig in den Urlaub gehen kann. Gerade zum Jahresende kommen noch einmal viele Themen zusammen, und mein Fokus lag klar darauf, die wichtigsten Punkte sauber abzuschließen.
Sportlich war weiterhin nichts möglich. Die Erkältung war noch da, hartnäckig, und ich habe akzeptiert, dass der Körper noch Zeit braucht.
Trotzdem gab es zwei Dinge, die mich sehr gefreut haben.
Warum mich die steigende Indexierung so freut
In den letzten Monaten waren bei Google nur sehr wenige Seiten meiner Webseite indexiert. Die Inhalte waren zwar vorhanden, wurden aber kaum wahrgenommen. In den letzten Wochen – und besonders jetzt im Dezember – hat sich das deutlich verändert. Inzwischen sind über hundert Seiten indexiert.
Das ist kein Zufall. In den vergangenen Monaten habe ich an mehreren Stellen gezielt technische und strukturelle Anpassungen an der Webseite vorgenommen: am Aufbau der Seiten, an internen Verlinkungen, an der Klarheit der Inhalte und an technischen Details im Hintergrund. Ziel war es, Suchmaschinen besser verständlich zu machen, worum es auf der Seite geht und wie die Inhalte zusammenhängen.
Zu sehen, dass diese Anpassungen jetzt Früchte tragen, fühlt sich sehr gut an. Es zeigt, dass geduldige, saubere Arbeit im Hintergrund langfristig Wirkung entfalten kann.
Indexierte Seiten sind die Grundlage für Sichtbarkeit. Nur Inhalte, die von Suchmaschinen erfasst werden, können überhaupt gefunden werden. Gleichzeitig entsteht dadurch thematische Tiefe: Google erkennt, dass es sich nicht um einzelne Beiträge handelt, sondern um ein zusammenhängendes Themenfeld.
Das wirkt sich nicht nur auf Google aus, sondern auch indirekt auf Pinterest. Pinterest ist weniger ein klassisches soziales Netzwerk als vielmehr eine visuelle Suchmaschine. Wenn ein Pin auf eine Webseite verweist, bewertet Pinterest auch, wie „tragfähig“ diese Zielseite ist – also ob es dort weitere Inhalte gibt, die Nutzer interessieren könnten. Mit nur wenigen indexierten Seiten ist diese Wahrscheinlichkeit gering. Mit vielen indexierten, thematisch verbundenen Seiten steigt sie deutlich, weil Besucher ggf. auf weitere Seiten klicken.
Kurz gesagt:
Mehr indexierte Seiten erhöhen die Chance, dass Inhalte langfristig ausgespielt werden.
Ein erster Verkauf, der viel bedeutet
Fast surreal war ein weiterer Moment in dieser Woche: Ich habe zum ersten Mal meinen Lightroom-Kurs online verkauft. Ein echter Verkauf, an eine Person, die ich nicht kenne. Und das ganz ohne Instagram – nur über meine Webseite und Pinterest.
Das hat mich richtig stolz gemacht. Nicht wegen der Zahl, sondern weil es zeigt, dass Struktur, Klarheit und Geduld funktionieren können. Auch ohne soziale Medien.
Beruflich klar – innerlich distanzierter
Beruflich hatte ich in dieser Woche noch einen Termin mit sehr hochrangigen Stakeholdern für ein großes Projekt, in dem ich gemerkt habe, dass ich solche Meetings gut moderieren kann. Mein Chef musste mich kaum unterstützen, was für mich ein Beleg war, dass er mir vertraut und ich alles richtig mache. Gleichzeitig wurde mir danach wieder bewusst, wie sehr mich interne Politik Energie kostet. Dieses ständige Positionieren und Absichern fühlt sich zunehmend leer an. Umso größer war die Vorfreude auf das, was kommt: den Urlaub und das nächste fotografische Projekt. Endlich wieder fotografisch tätig sein, gestalten, draußen sein – darauf lag mein Blick am Ende der Woche.
Keine spektakuläre Woche. Aber eine ehrliche. Und eine, in der sichtbar wurde, dass leise Arbeit im Hintergrund Wirkung zeigt.
Alle bisherigen Wochenreflexionen findest du hier.